In diesem Blogbeitrag möchte ich dir kurz etwas über die gängigsten drei Letteringstile erzählen: Monolettering, Brushlettering und die moderne Kalligraphie.

Monolettering

Beim Monolettering wird ein Stift verwendet, der eine gleichmäßig dicke Linie erzeugt – so wie ein herkömmlicher Filzstift beispielsweise. Oder aber auch ein Bleistift, Kugelschreiber, Fineliner und was es sonst noch so alles für Stifte mit gleichmäßig dicken Mienen gibt. So wie in folgendem Beispiel: 

Brushlettering

Beim Brushlettering wird – wie der Name Brush (=Pinsel) schon sagt – ein Stift verwendet, der eine bewegliche Spitze besitzt und eben wie ein Pinsel je nach Druck verschieden dicke oder dünne Linien erzeugt. Wie ein Pinsel halt, nur meistens bestehen diese Stiftspitzen aus ähnlichem Material wie Filzstiftspitzen, um präziseres Arbeiten zu ermöglichen. Vereinzelt gibt es auch Brushpens mit feinen Pinselhaaren an der Spitze – die sind dann aber eher für Fortgeschrittene gedacht. Genauso wie das Lettern mit einem richtigen Pinsel und Farbe (beispielsweise Aquarellfarbe). Beim Brushlettering mit einem Brushpen wird der Aufstrich (alle Linien, die von unten nach oben gezogen werden) ohne viel Druck ausgeübt und der Abstrich (alle Linien, die von oben nach unten gezogen werden) mit viel Druck. Dementsprechend sollten alle Aufstriche dünne Linien und alle Abstriche dicke Linien sein. Ein Brushlettering mit einem herkömmlichen Brushpen kann dann in etwa so aussehen: 

Hello

Was bei den beiden Varianten außerdem auffällt, ist, dass die Buchstaben bei Variante 1 viel mehr auseinandergezogen sind als bei Variante 2. Das gehört natürlich nicht zu den Unterschieden von Mono- und Brushlettering. Ich wollte damit nur schon mal andeuten, was es für viele verschiedene Stile gibt, die ich dir hier alle nach und nach zeigen möchte. 

Moderne Kalligrafie

Die moderne Kalligrafie eignet sich besonders gut für Letteringeinsteiger, die sich vom Monolettering an das Brushlettering herantasten wollen, da man hier das Monolettering mit dem Brushlettering verbindet und schon mal üben kann, welche Striche dick und welche Striche dünn sein sollten. Moderne Kalligrafie bedeutet nämlich, dass man die Striche seines Monoletterings selber verdickt oder eben dünn lässt. So erzeugt man quasi unnatürlich einen Brushletteringeffekt – daher wird die moderne Kalligrafie auch falsche Kalligraphie (faux calligraphy) genannt. Mit dem entstandenen Zwischenraum kann man sich dann kreativ austoben und Pünktchen hineinmalen oder ihn schraffieren oder auch einfach schwarz ausmalen, damit er einem Brushlettering am ähnlichsten sieht. So wie in diesem Beispiel: 

Du möchtest auch lernen zu lettern?

Dann besuche mich gerne zum Workshop oder nutze meine kostenlosen Übungsblätter für die verschiedenen Stile:

Schreib mir gerne dein Feedback zu den Übungsblättern in die Kommentare oder poste auch gerne auf Instagram oder Facebook, wenn du sie verwendest und verlinke @mariedibidi, damit ich deine Ergebnisse bewundern kann 🙂 

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Marie

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