Da ich häufiger mal Fragen dazu bekomme, wie man seine gemalten Aquarellbilder digitalisieren kann und eventuell im Anschluss daran sogar so aufbereitet, dass man sie als Postkarten oder andere Produkte drucken (lassen) kann, möchte ich euch hier einmal erzählen, wie ich das so mache.
Materialien: Zum Scannen eures Motivs (auf Aquarellpapier) braucht ihr eigentlich nur ein Gerät zum Scannen (Scanner/ Drucker/ Handy) und einen Laptop oder Tablet zur weiteren Bearbeitung. Ich nutze hier zur Erklärung das kostenlose Programm GIMP.
Vorneweg möchte ich euch sagen: Auch wenn die Schritte am Anfang für Anfänger eventuell etwas kompliziert zu sein scheinen, ihr bekommt da ganz schnell Routine rein! Vielleicht braucht ihr für euer erstes Motiv 15, 20 oder 30 Minuten aber ich verspreche euch, wenn ihr es ab und zu macht, braucht ihr nachher nur noch zwei bis fünf Minuten – je nach Motiv.
Scannen: Zum Scannen benutze ich einfach die Scannfunktion meines Druckers (habe diesen hier). Man kann Scanner aber auch einzeln kaufen oder bei einer guten Handykamera mit Apps arbeiten (dazu einfach im App-Store „Scanner App“ eingeben). Wichtig beim Scannen ist, dass das Datei-Format JPEG eingestellt ist (und nicht PDF oder sowas), damit ihr die Bilder nachher optimal bearbeiten könnt. Ihr solltet außerdem 300 dpi oder mehr wählen, damit das Motiv eine gute Auflösung erhält und nicht nachher pixelig erscheint. Vom Scanner aus kann man den Scan dann meistens direkt auf den Computer, das Handy oder Tablet schicken, je nachdem an welchem Gerät ihr es weiter bearbeiten wollt. Ich persönlich sende es mir zunächst auf meinen Laptop.
Bearbeiten: Wenn ihr das JPEG dann auf eurem Computer habt, kann es mit verschiedenen Programmen weiter bearbeitet werden. Ich stelle meine Motive immer als erstes frei, das bedeutet, dass ich das gescannte Aquarellpapier um mein Motiv herum entferne, um nur noch das Motiv alleine zu haben und dann einen sauberen (eventuell farbigen) Hintergrund hinterlegen kann. Mit dem Programm Photoshop funktioniert das super. Da dieses Programm aber kostenpflichtig und somit nicht für alle zugänglich ist, erkläre ich den Vorgang am kostenlosen Programm GIMP. Ich nutze dieses Programm schon immer zum Freistellen und auch jetzt noch, obwohl ich mittlerweile auch Photoshop habe. Es ist wirklich eine super Alternative zu Photoshop! Hier könnt ihr GIMP herunterladen.
Habt ihr GIMP installiert und geöffnet, sieht es in etwa so aus (in der linken oberen Ecke):
Jetzt könnt ihr euer gescanntes JPEG hineinziehen. Um nachher ein ganz freigestelltes Motiv ohne jeglichen H
